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Auch Lüneburg und Langenhagen können Nusses Siegeszug nicht stoppen

Foul im Korbschuss: Nusses Eickemeyer nutzte seine Freiräume
zu selten. Hier allerdings kann der Lüneburger Löffler (re.) den
Spielertrainer der Rams nur mit einem Foul stoppen. Foto: ANS

[20.11.11] Souverän führen die Nusse Rams die Tabelle der Rollstuhlbasketball-Oberliga an. Auch die letzten Spiele der Hinrunde konnten in Lüneburg gewonnen werden. Doch ganz so souverän wie die jüngsten Ergebnisse glauben machen, verliefen die Partien nicht. Der RBV Lüneburg und die Zweite der RSG Langenhagen wurden letztlich durch eine Energieleistung bezwungen.

RBV Lüneburg – Nusse Rams 41:53 (9:16; 19:31; 34:44): Erst gegen Mitte des ersten Spielabschnitts setzten sich die Rams durch ihr effektives Flügelspiel ab. Das war einerseits Magnus Gläser zu verdanken, der seinen Center immer wieder gut in Position brachte. Andererseits zeichnete sich der gerade Volljährig gewordene Lasse Eickemeyer durch eine extrem gute Trefferquote besonders von der Freiwurflinie aus. Überraschend passiv wurde Aufbauspieler Bernd Eickemeyer verteidigt. Der Spielertrainer jedoch nutzte diese „Einladung“ zu selten.

Das war jedoch nicht der einzige Fehler im Spiel der Nusser. Immer wieder schlichen sich Nachlässigkeiten ein, so dass das taktische Konzept zu selten umgesetzt werden konnte. Die Gastgeber kamen in jedem Viertel auf, im Schlussabschnitt gar bis auf sieben Punkte heran. Dennoch brachte Nusse seinen Vorteil über die Zeit. Für die Rams spielten Lasse Eickemeyer (24), Arjen Teetzmann (18), Nadine Bollgehn, Bernd Eickemeyer (je 5), Gläser (1), Corin Depping, Jens Hüttmann und Denny Ertel.

RSG Langenhagen II – Nusse Rams 39:54 (12:14; 24:32; 28:48): Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel im zweiten Abschnitt durch eine konzentrierte Defensivleistung der „Widder“. Bis dahin konnten die Rams den Bundesliga erfahrenen Markus Zeiske nicht stoppen, der in den ersten zehn Spielminuten 9 der 12 Punkte des Gegners erzielte. Die Partie wurde in der Folge dann einseitig, was daran lag, dass Rams-Center Teetzmann auch aus schlechten Positionen ein sicheres Händchen bewies. Der Möllner erzielte in dieser Partie erstaunliche 30 Punkte. Die übrigen Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (14), Hüttmann, Gläser (je 4) und Denny Ertel (2) hinzu. 

Die Rückrunde startet am 7. Januar in Kiel, wo die Rams auf Verfolger Kieler Wheeler treffen. Das nächste Heimspiel steigt dann am 22. Januar. In der Sporthalle Nusse treffen die „Widder“ dann auf dem Tabellendritten SV Adelby und die „Wikinger“ aus Greifswald. ANS

Weitere Fotos aus Lüneburg


Weiße Weste mit Arbeitssieg verteidigt

[31.10.11] Auch am jüngsten Spieltag verteidigten die Nusse Rams ihre weiße Weste in der laufenden Oberliga-Spielzeit erfolgreich. Nach dem 60:17 (18:3; 32:8; 46:12)-Kantersieg gegen Gastgeber ASC Göttingen rangen die lauenburgischen Rollstuhl-Korbjäger auch Blau-Weiss Buchholz mit 47:38 (16:12; 20:18; 40:27) nieder. Allerdings war die Aufgabe gegen das Team aus der Nordheide schwerer als erwartet, und der Erfolg letztlich ein klassischer Arbeitssieg.

Buchholz präsentierte sich zumindest bis zum Seitenwechsel als ebenbürtiger Gegner. Das noch im Aufbau befindliche Team wird geführt von den beiden ehemaligen Bundesligaspielern Hans-Werner Süß und Thomas Erdrich, die gegen die Rams lange Zeit geschickt die Fäden zogen. Nusse dagegen war mit kurzer Bank angereist und so musste Spielertrainer Bernd Eickemeyer seine Startformation durchspielen lassen, um im zweiten Spielabschnitt letztlich die Oberhand zu gewinnen.

„Unser Plus waren die Erfahrung und der Längenvorteil“, resümiert der Coach, der vertretungsweise die Aufbauposition übernahm. Vergangene Woche meldete sich Jan Wienk verletzungsbedingt ab. Der Spielgestalter der Rams leidet unter einer akuten Entzündung im Unterarm und wird wohl erst in der Rückrunde wieder eingesetzt werden können. Eifrigster Punktesammler der Partie gegen den Liganeuling war der zuletzt formschwache Jens Hüttmann, der 25 Punkte erzielte. Die übrigen Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (14), Bernd Eickemeyer (4), Nadine Bollgehn und Magnus Gläser (je 2) bei.

Das klare Resultat gegen den ASC Göttingen in der ersten Partie des Tages kam trotz zähem Beginn zustande. Die Gastgeber konnten in den ersten Spielminuten noch von der langen Anfahrt der Nusser profitieren, die um 6 Uhr morgens gestartet waren. Um so höher sei das von Minute zu Minute besser werdende Teamspiel zu bewerten, meinte Coach Eickemeyer später. Dabei konnten erneut auch Denny Ertel (4) und der junge Corin Depping (2) ihre Leistung unter Beweis stellen. Die übrigen Punkte verteilten sich auf Lasse Eickemeyer (28), Hüttmann (16), Bernd Eickemeyer (6) und Nadine Bollgehn (4). ANS

Denny Ertel erzielt gegen Göttingen vier Punkte. Der HSV-Fan freute
sich auf der Rückreise zudem darüber, dass „seine“ Fußballer endlich
die direkten Abstiegsränge verlassen haben. (Foto: ANS)


 

Erst seit einigen Wochen
im Team und schon auf
dem Weg zum Stamm-
spieler: Magnus Gläser.

Astrid Kosiolek (Mitte) übereicht Heike Koßyk
und Nadine Bollgehn eine 1000-Euro-Spende.
Es freuen sich die Rams-Center Arjen Teetz-
mann, Lasse Eickemeyer und Jens Hüttmann.

Nusses Korbjäger freuen sich über vier Punkte und einen Spendenscheck

Rams weiter ohne Niederlage

[24.10.11] Auch beim jüngsten Heimspieltag machte das Rollstuhlbasketballteam aus Nusse alles richtig: Gegen die Greifswald Wikinger (61:33) und den SV Adelby (44:29) fuhren die Rams ihre Saisonsiege drei und vier ein und dominieren so weiter die Oberligatabelle. Noch mehr jedoch freuten sich die lauenburgischen Korbjäger über einen Spendenscheck, den die Kreisgruppe des Sozialverband Deutschland (SoVD) ihnen überreichte.

Unmittelbar nach dem ersten Tageserfolg übergab die Kreisvorsitzende des SoVD, Frau Astrid Kosiolek, den auf 1000 Euro ausgestellten Scheck an Spartenleiterin Nadine Bollgehn und Kassenwartin Heike Koßyk. Die Kreisvorsitzende und ihre Tochter Isabel, die zugleich auch Schriftführerin im Kreis Herzogtum Lauenburg ist, berichteten stolz, dass die Summe durch etliche Kleinspenden ihrer Mitglieder in den letzten Monaten zusammen gekommen sei. Heike Koßyk meinte dankbar: „Das hilft uns weiter in dieser Saison.“ 

Das Ligateam der Rams präsentierte sich in eigener Halle hellwach. Die Partie gegen die bislang ebenfalls ungeschlagenen Greifswalder wurde bereits im ersten Viertel (21:5) entschieden. Die Abwehr ging vom Hochball an konsequent zur Sache und in der Offensive war der wie aufgedreht agierende Lasse Eickemeyer nur mit Fouls zu stoppen. Bis zur Halbzeitpause erzielte der 17-jährige Möllner 16 der 39 Nusser Zähler. Spielertrainer Bernd Eickemeyer gab in der Folge seinen Bankspielern viel Spielzeit. Der klare 61:33-Erfolg gegen die „Wikinger“ wurde so zum Auftakt nach Maß. Für die Gastgeber punkteten Lasse Eickemeyer (25), Arjen Teetzmann (16), Axel Müller (14), Jens Hüttmann (4) und Corin Depping (2).

Gegen den SV Adelby dagegen war es ein zäher Start. Die Rams wirkten auf dem Feld und auf der Auswechselbank gehemmt. Dazu machte ein „gruseliges Stellungsspiel“ in der Abwehr und ein Fehlschuss-Festival den Gegner von der dänischen Grenze stark. Coach Eickemeyer wurde im ersten Spielabschnitt (8:10) von Minute zu Minute unruhiger an der Seitenlinie. Nach klarer Pausenansprache besserte sich das Spiel langsam und die Rams übernahmen erstmals in der 12. Spielminute die Führung.

Nach einigen taktischen Umstellungen kaufte Nusse den Gästen im dritten Spielabschnitt endgültig den Schneid ab. Das war zugleich auch die Phase des erfahrenen Arjen Teetzmann, der unter den Brettern nichts anbrennen ließ und 14 Punkte fast in Folge erzielte. „Damit haben wir den tapferen Nordfriesen der Zahn gezogen und die Partie eindrucksvoll gedreht“, freute sich Coach Eickemeyer nach Spielschluss über den 44:29-Sieg. Für Nusse spielten Teetzmann (22), Lasse Eickemeyer, Müller (je 6), Nadine Bollgehn (4), Hüttmann, Magnus Gläser (je 2), Bernd Eickemeyer und Denny Ertel.  ANS


Rams stürmen mit Doppelerfolg an die Tabellenspitze

[08.10.11] Die Nusser Rollstuhlbasketballer starten mit zwei Siegen in die Oberliga-Spielzeit und stürmen damit gleich an die Tabellenspitze. In der Landeshauptstadt hatten weder der Vorjahres-Dritte, die Kieler Wheeler (48:43), noch Liganeuling Hamburger SV 3 (59:16) eine Chance gegen die Rams, die mit einem Rumpfteam antraten.

Spätestens nach dem einzigen Test in der Vorbereitung wurde klar, dass die Widder aus dem Lauenburgischen in dieser Saison wieder zu den Meisterschaftkandidaten gehören. In Rostock setzte es zwar knappe Niederlagen gegen Stralsund und Achim, die jedoch beide in der Regionalliga antreten. Ligakonkurrent Greifswald dagegen wurde von Beginn an beherrscht und ein lockerer Sieg herausgespielt. „Die Turnierergebnisse bestätigten meinen Eindruck aus den Trainingseinheiten: Wir sind fit und hungrig“, so Spielertrainer Bernd Eickemeyer nach diesem Test vor zwei Wochen.

In Kiel allerdings wartete jetzt mit den Wheelers gleich ein schwerer Brocken auf die Nusser Korbjäger. Entsprechend groß war denn auch die Anspannung vor dem Hochball. Zudem musste Rams-Coach Eickemeyer auf Center Arjen Teetzmann und auf Inga Orlowski verzichten. Auch Neuzugang Magnus Gläser war nicht dabei. Der junge Flügelspieler wechselte zum Ende der Sommerpause vom RSC Lübeck nach Nusse. Nach nervösem Auftakt erspielten sich die Rams mit einer offensiven Verteidigungsstrategie schnell einen 12:6-Vorsprung, verpassten es jedoch sich klarer abzusetzen. Kiel witterte plötzlich Morgenluft. Und als in der Folge die Foulbelastung der Widder anstieg, eroberten die Gastgeber zum Ende des zweiten Viertels die Führung zurück (18:22).

Allerdings kamen die Rams viel besser aus der Halbzeitpause und drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zu ihren Gunsten. Der dritte Spielabschnitt, der mit 22:9 an Nusse ging, war bereits die Vorentscheidung. Denn die Rams brachten ihren Vorsprung erfolgreich und hochverdient zum 48:43-Endstand über die Runden. Für die Rams punkteten Lasse Eickemeyer (20), Bernd Eickemeyer (10), Jan Wienk und Nadine Bollgehn (je 7) und Jens Hüttmann (4).

In der zweiten Partie des Tages zeigte sich schnell, dass dem Liganeuling aus Hamburg die spielerischen Mittel fehlten, um Nusses zweiten Erfolg an diesem Tag zu gefährden. Nachdem im ersten Viertel (19:2) die Fronten abgesteckt waren, ließen die Rams es gemächlicher angehen und verwalteten ihren Vorsprung kontrolliert zum 59:16-Endstand. Eickemeyer gab seinen Bankspielern viel Einsatzzeit, was Denny Ertel (5) und Nachwuchs-Center Corin Depping (7) sichtlich genossen. „Toll war es, aber heute werde ich auch richtig gut schlafen“, freute sich der erst 14-jährige Corin über seine beiden ersten Pflichtspieleinsätze im Rams-Trikot. Die übrigen Korbpunke steuerten Lasse Eickemeyer (25), Hüttmann (9), Wienk (7) und Bernd Eickemeyer (6) bei.

In zwei Wochen geht es für die Nusser in eigener Halle weiter. Am 23. Oktober empfangen die Rams das Team aus Greifswald (11 Uhr) und den SV Adelby (15 Uhr). Interessant dürfte dabei das Aufeinandertreffen mit den Mecklenburgern werden, da sich Greifswald etwas überraschend am ersten Spieltag gegen Lüneburg und Göttingen durchsetzen konnte. ANS/LEi


Spendenrolli wird übergeben

[01.07.11] Die Rollstuhlbasketballer vom TSV Nusse dürfen sich über ein neues Sportgerät freuen: Der Sparte Rehasport wurde jetzt ein weiterer Basketballrollstuhl übergeben. Finanziert wurde diese Spende aus Mitteln des lokalen Fördervereins und des TSV Nusse sowie durch Kreis- und Landeszuschüsse.

Das mehr als 5000 € teuere Sportgerät wurde in Dänemark von der Firma Wolturnus gebaut und gilt als das beste, was der Markt gegenwärtig bietet. Rams-Center Jens Hüttmann konnte bereits erste Erfahrungen mit diesem high-end-Gerät machen. „Der reagiert ja auf jeden Wimpernschlag“, beschreibt Hüttmann die extreme Wendigkeit „seines“ neuen Rollstuhls. Doch nicht nur beim künftigen Nutzer war die Freude groß. Auch Nadine Bollgehn, seit gut zwei Monaten neue Abteilungsleiterin der Rehasparte, lobte die Unterstützung der Geldgeber: „Ohne derartige Spenden wäre unser teuerer Sport nicht finanzierbar.“ ANS

Auf dem Foto: Spartenleiterin Nadine Bollgehn freut sich zusammen mit Helgard Reich vom Förderverein der Rams, dem TSV-Nusse-Vorsitzenden Jürgen Pakebusch, KSV-Geschäftsführer Tobias Willers und Jens Hüttmann (v. li.) über einen neuen Wolturnus-Basketballrollstuhl. Foto: ANS


Saison 2010/2011


Nusse unterliegt Rostock im Oberliga-Saisonfinale und feiert Vizemeisterschaft

Die Luft war raus

[09.04.2011] Es hat nicht gereicht für die Nusse Rams: Im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Oberliga Nord unterlagen die lauenburgischen Korbjäger den Rostock „Bulldogs“ 43:49 (11:10, 25:16, 37:27, 39:39) nach Verlängerung. Zuvor allerdings konnten sie sich 72:48 (20:14, 35:18, 54:37) gegen Gastgeber „Kieler Wheeler“ behaupten und feiern damit die Vizemeisterschaft.

Das Landesderby mit den „Wheeler“ war durch einen verschlafenen Start der Rams allein im ersten Viertel spannend. Dann sorgten Lasse Eickemeyer (19) und Arjen Teetzmann (34) binnen zwei Minuten für einen 8:0-Lauf, der die Weichen für die Gäste auf Sieg stellte. Auch in den zweiten zehn Minuten waren besonders die beiden Center der Rams nicht zu bremsen und sorgen bereits zur Halbzeitpause für klare Verhältnisse. Die übrigen Punkte  steuerten Jens Hüttmann (8), Inga Orlowski (7), Nadine Bollgehn und Jan Wienk (je 2) dazu.

Spielte  eine bravouröse  Saison bei den
Rams: Nachwuchs-Center Lasse Eickemeyer

Das anschließende Meisterschaftsfinale gegen Rostock begann mit spektakulärem Tempo, war allerdings auch von Nervosität und einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt. Der Spielverlauf im Auftaktviertel hingegen war ausgeglichen. Sekunden vor Ende des ersten Viertels brachte Nadine Bollgehn durch einen verwandelten Freiwurf die Nusser erstmalig in diesem Spiel mit 11:10 in Front. Dieses Signal löste einen Ruck aus, durch den sich die Rams im zweiten Spielabschnitt auf 25:16 absetzen konnten. Für die Meisterschaft allerdings würde ein Sieg mit neun Zählern nach der elf-Punkte-Niederlage aus dem Hinspiel nicht reichen, das war den „Widdern“ bewusst.

Entsprechend zielstrebig starteten die Nusser nach der Halbzeitpause und vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich. Sechs Minuten nach Wiederbeginn hatte Nusse die Nase gar 13 Punkte vorn. „In dieser Phase hatte ich noch große Hoffnung, dass wir es schaffen können. Doch dann verließen uns die Kräfte“, berichtet Spielertrainer Bernd Eickemeyer. Die Rostocker witterten Morgenluft und nutzten in der Folge die Schwachstellen der jetzt unkonzentriert spielenden Rams gnadenlos aus. Zwar konnten sich die „Widder“ noch in die Verlängerung retten, doch „die Luft war raus bei uns“, stellte Eickemeyer später ernüchtert fest. Nusses Spielertrainer weiter: „Rostock ist der würdige Meister und Aufsteiger in die Regionalliga.“  Gegen die Bulldogs spielten Teetzmann (16), Orlowski (12), L. Eickemeyer (8), B. Eickemeyer (4), Wienk (2), Bollgehn (1), Hüttmann und Denny Ertel. ANS 


"Showdown" an der Kieler Förde

Am Sonnabend gegen 15 Uhr wird die Meisterschaft in der Rollstuhlbasketball-Oberliga Nord entschieden sein. Die Nusse Rams halten für diese Entscheidung immer noch gute Karten in Händen. Allerdings müssen an diesem Tag beide Spiele, gegen die gastgebenden Kieler Wheeler (11 Uhr) und die Bulldogs aus Rostock (13 Uhr) gewonnen werden.

Besonders gegen die Hansestädter aus Mecklenburg-Vorpommern wird es schwer werden. Nusse verlor das Hinspiel in eigener Halle mit 11 Korbpunkten. Nach der Tabellenarithmetik zählen die erzielten Punkte im direkten Vergleich, so dass die Rams mit mindestens 12 Punkten Unterschied gewinnen müssen. „Das wäre ein echtes Meisterstück“, weiß auch Spielertrainer Bernd Eickemeyer, der personell wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen kann. Die angeschlagenen Axel Müller (Schulter) und Jan Wienk (Fingergelenk) stehen zum „Showdown“ in der Sporthalle der Kieler Christian-Andersen-Schule wieder zur Verfügung. ANS

Navigation nach Kiel: Christian-Andersen-Schule, Ostring (Ecke Stoschstraße Nr. 24), 24143 Kiel


Oberliga-Titelkampf weiter offen

Trotz Schwächephasen bezwingt Nusse Gastgeber Hamburg II und den SV Adelby

 

 

 


 

 

Hamburgs Klaus Hirte (Mitte) tut sich schwer gegen Nusses Nadine Bollgehn (re.) und Inga Orlowski, die den Routinier geschickt ausspielen. Foto: ANS

 

[29.03.2011] Nusses Rollstuhlbasketballer halten ihre Meisterschaftschance in der Oberliga weiter offen: Durch den 55:36-Erfolg gegen Gastgeber Hamburger SV II und ein ungefährdetes 67:39 gegen den SV Adelby kommt es am 9. April zum erhofften „Saisonfinale“ in Kiel. Dort treffen zum letzten Spieltag der Saison Tabellenführer Rostock, Verfolger Nusse und der Dritte, die „Kieler Wheeler“, zu den Rückspielen aufeinander.

So klar wie die Resultate aus Hamburg klingen, waren die Spielverläufe allerdings nicht. Nach ausgeglichenen ersten Minuten gegen HSV II legten sich die Rams ab der fünften Spielminute ein kleines Punktepolster zu und gingen mit einer 17:8-Führung in die erste Viertelpause. Danach ließen Unkonzentriertheiten in der Nusser Verteidigung die Gastgeber zurück in die Partie finden und die Begegnung zur Halbzeitpause gar kippen (23:24).   

Doch die Rams reagierten auf die Situation und stellten auf eine aggressive Verteidigungsvariante um, mit der die Hamburger in den folgenden Minuten überhaupt nicht klar kamen. So fiel die Vorentscheidung bereits im dritten Viertel, das Nusse mit 20:2 für sich entscheiden konnte. Die Punkte gegen HSV II erzielten Inga Orlowski (19), Jan Wienk (14), Lasse Eickemeyer (13), Jens Hüttmann (4), Bernd Eickemeyer (3) und Nadine Bollgehn (2).

Die zweite Begegnung gegen den Tabellenvorletzten aus Adelby war dagegen schon eine eindeutigere Angelegenheit. Durch einige schnell vorgetragene Angriffe nach Spielbeginn stellten die Nusser schnell die Weichen auf Sieg. Allerdings schwächelten die Rams auch in diesem Spiel im zweiten Viertel. „Das wird jetzt hoffentlich nicht zur Gewohnheit“, ärgerte sich Spielertrainer Bernd Eickemeyer ein wenig. Ansonsten durfte der Coach mit den Auftritten seines Teams an diesem vorletzten Spieltag der Saison erneut zufrieden sein. Gegen Adelby sorgten L. Eickemeyer (24), Orlowski (19), Wienk (16), Hüttmann und B. Eickemeyer (je 4) für die Punkte. ANS

Weitere Informationen und Statistiken über den Titelkampf in der Rollstuhlbasketball-Oberliga Nord im Internet: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de


Rams reisen mit Fans zum HSV

[23.03.2011] Wenn die Nusse Rams am Sonntag beim Hamburger SV ihren vorletzten Spieltag der laufenden Oberligasaison bestreiten, werden sie von einer kleinen Schar Fans in die Sporthalle Wandsbek begleitet. „Das ist wie zu Bundesligazeiten“, freut sich Spielertrainer Bernd Eickemeyer auf die angekündigte Unterstützung.

Das sportliche Ziel für die beiden Auftritte in Hamburg lautet: Zwei Siege, vier Punkte und so die Chance auf die Meisterschaft offen halten. In der ersten Partie dieses 12. Spieltags treffen die Rollstuhlbasketballer aus dem  Lauenburgischen auf die Zweite des HSV (11 Uhr). Das Hinspiel war nach anfänglichen Unsicherheiten eine klare Angelegenheit zugunsten der Rams (45:36). Eickemeyer jedoch bremst mögliche Überheblichkeiten bereits im Vorfeld: „An diesem Tag lief bei uns wirklich alles wie geschmiert.“ Der Coach ist sich sicher, dass die Hamburger in eigener Halle wohl noch eine Schippe drauflegen können.

Und auch die zweite Partie (Hochball um 13 Uhr) dürfte nicht „im vorbeifahren zu gewinnen sein.“ Der SV Adelby präsentierte sich bereits im Hinspiel erstaunlich stark und nutze jede Unkonzentriertheit der Nusser geschickt aus. Besonders Nachwuchsspieler Lewe Stelling und Ralf Hansen bereiteten dem Rams-Coach schon in der Hinrunde einiges Kopfzerbrechen. Dazu kommt noch, dass Rams-Centerspieler Arjen Teetzmann diesmal passen muss und das Nusser Angriffsspiel so geschwächt sein dürfte. Ansonsten sind die Rams vollzählig und hoch motiviert.

Sollten beide Partien an diesem Wochenende gewonnen werden, kommt es zwei Wochen später in Kiel zum Showdown um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Dort treffen dann die drei dominierenden Teams aus Kiel, Nusse und Rostock direkt aufeinander. ANS


Greifswald und Langenhagen II kamen beim neuen Tabellenführer unter die Räder

Rams sind wieder spitze

[27. Febr. 2011] Auch wenn die Tabelle ein wenig schräg ist, eroberte das neu formierte Team der Nusse Rams jetzt die Tabellenspitze der Rollstuhlbasketball-Oberliga. In den Rückspielen im Lauenburgischen hatten weder die Greifswald Wikinger 61:18 (24:10, 40:13, 51:14) noch die Zweite der RSG Langenhagen 67:35 (17:7, 35:12, 56:21) eine Chance auf die Punkte. 

Die Hansestädter wurden von den Hausherren gleich durch eine aggressive Verteidigung unter Druck gesetzt. Diese Strategie trug schnell Früchte: Über 10:0 und 14:4 waren die Weichen für die Nusser früh auf Sieg gestellt. Dazu kam, dass Greifswald bereits nach dem ersten Viertel aufhörte zu kämpfen, wahrscheinlich um sich für das anschließende Abstiegsduell gegen Langenhagen zu schonen. So hatten die Rams leichtes Spiel und schalteten vor dem Seitenwechsel zwei Gänge zurück. Für Nusse trafen Arjen Teetzmann (19), Lasse Eickemeyer (14), Jens Hüttmann, Jan Wienk, Axel Müller (je 8), Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer (je 2). 

Fügt sich gut ein: Danny Ertel bekommt hier zwar
einen Block, ist aber ein Zugewinn für die Rams

Der eingeschlagene Schongang in der Auftaktpartie half den „Wikingern“ jedoch nicht viel. Die zweite Partie des Tages ging mit 40:34 an die Hannoveraner und Greifswalder behält die Rote Laterne des Tabellenletzten. Die Rams-Spieler hatten dennoch eine durchaus passable Leistung der jungen Truppe um Ex-Nationalspielerin Corinna Robitschko gesehen und gingen trotz des 66:30-Erfolges aus dem Hinspiel konzentriert in die abschließende Partie des Nusser Spieltags. 

Das sollte sich erneut bereits im ersten Spielabschnitt auszahlen: Schnell führten die Rams mit zehn Punkten und bauten diesen Vorsprung durch einen 10:0-Lauf zum Ende der zweiten zehn Spielminuten kontinuierlich aus. Allein im Schlussabschnitt hatten die Gäste die Nase vorn, da die Rams mit ihren Gedanken wohl schon unter der Dusche waren. Ein ums andere Mal erzielten die Langenhagener leichte Punkte. Zwar war Spielertrainer Bernd Eickemeyer dadurch genervt, fasste den Auftritt seines Team dennoch positiv zusammen: „Das war heute in beiden Spielen eine ganz starke Teamleistung.“ Für die Rams trafen Teetzmann (27), L. Eickemeyer (11), Wienk (9), Hüttmann, B. Eickemeyer (je 6), Danny Ertel (4), Bollgehn und Müller (je 2). 

In vier Wochen (26. März) gilt es für die Rams den Lauf der letzten Wochen in Hamburg auch gegen die Reserve des HSV und gegen den SV Adelby fortzusetzen. Werden auch diese Spiele gewonnen, kommt es am 9. April in Kiel zum großen Showdown um die Meisterschaft in der Oberliga. Dort treffen die Rams, die jetzt 14:2 Punkte auf dem Konto haben, auf die punktgleichen Kieler Wheeler und auf die noch immer ungeschlagenen Nordic Bulldogs aus Rostock, die augenblicklich zwei Spiele im Rückstand sind. ANS

Weitere Fotos vom Spieltag


In Greifswald durch zwei Erfolge auf Tabellenrang zwei vorgerückt

Pause konnte Rams nicht ausbremsen

[19. Febr. 2011] Nach nun 14 spieltagfreien Wochen machten sich Nusse Rollstuhlbasketballer jetzt wieder in der Oberliga Nord bemerkbar. In Greifswald rückten sie durch zwei weitere Saisonerfolge auf Tabellenrang zwei vor. 

Gegen die Liganeulinge aus Greifswald kamen die Rams in der ersten Partie des Tages schwer in Tritt. Als jedoch die anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten überwunden waren, konnte ein ungefährdeter 66:43-Erfolg eingefahren werden. Bester Scorer der Rams war Jan Wienk mit 26 Punkten.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die „Widder“ dann auf die Reserve des Hamburger SV. Dieses Spiel zeichnete sich anfangs vor allem durch vergebene Chancen und eine gute Abwehrarbeit aus: Nach dem ersten Viertel führte Nusse 4:3. Trotz dieses schleppenden Beginns entwickelte sich im weiteren Verlauf doch ein sehr packendes Spiel, dass Schlussendlich mit 45:36 gewonnen wurde. Topscorer war erneut Wienk (16). Die weiteren Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (15), Bernd Eickemeyer (8) und Jens Hüttmann (6) dazu. Team-Neuling Denny Ertel wurde von Spielertrainer Bernd Eickemeyer positiv erwähnt: „Er hat sich gut in unser Spiel eingefügt, so dass ich denke, wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

Am 27.2.2010 geht es dann beim letzten Heimspiel in Nusse erneut gegen Greifswald (Hochball um 11 Uhr). Danach steht noch das Rückspiel gegen die RSG Langhagen II (15 Uhr) an. ANS/LEi


Siege gegen Adelby und Kiel bescheren den Nussern Rang zwei zur Winterpause

Rams fassen Tritt in der Oberliga

[20. Nov. 2011] Nusses Rollstuhlbasketballer feiern auf dem zweiten Oberliga-Spieltag gleich zwei souveräne Erfolge. Nach dem hohen 67:33 (26:10) gegen den SV Adelby hatte auch Tabellenprimus Kieler Wheeler beim 63:41 (33:20)-Sieg keine Chance. Die Rams verbessern sich dadurch in der Tabelle auf Rang zwei.

Dem SV Adelby merkte man deutlich an, dass sie nur im ersten Viertel das hohe Tempo der Rams mitgehen konnte. Bereits im zweiten (14:6) und dritten Spielabschnitt (21:4) wurde die Partie zusehends einseitiger. Die meisten Punkte in diesem Spiel sammelte Center Arjen Teetzmann (25). Die weiteren Zähler  verteilten sich auf Inga Orlowski (18), Jan Wienk (Foto re.), Lasse Eickemeyer (je 9) und Nadine Bollgehn (6).

In die zweite Partie startete der Gegner aus der Landeshauptstadt mit dem Selbstvertrauen aus bislang fünf Siegen. Die sicher stehende Defense der Nusser ließ die Souveränität der Gastgeber jedoch schon im ersten Spielabschnitt bröckeln. Mit durchdachten Angriffsaktionen stellten die Gäste die Weichen früh (23:8 nach zehn Spielminuten) auf Sieg.  

Dieser komfortable Vorsprung bekam den Nussern jedoch nicht. In ihr Spiel schlichen sich zusehends mehr Fehler ein, die Kiel im dritten Viertel wieder bis auf fünf Zähler heranbrachte. Doch die Rams zeigten in dieser Phase wahren Siegeswillen und rückten in den Schlussminuten das Kräfteverhältnis wieder zurecht. Am Ende war der deutliche Erfolg nicht unverdient, wenngleich die Schwächeperiode im Mittelteil der Partie Trainer und Spielern zu denken geben muss. Bester Punktesammler auf Nusser Seite war erneut Teetzmann (21). Die restlichen Punkte erzielten Wienk und L. Eickemeyer (14), Orlowski (12) und Bollgehn (2).

Der Spielplan bestimmt die bereits jetzt beginnende Weihnachtspause für die Nusse Rams. Weiter geht es dann am 22. Januar, wenn Nusse in Greifswald auf die gastgebenden „Wikings“ (11 Uhr) und die Zweite des HSV (13 Uhr) trifft. ANS/LEi


Sieg und Niederlage in eigener Halle - Samstag wartet der Tabellenführer in der Landeshauptstadt

Astrid Kosiolek (mitte re.) übergibt einen Spendenscheck an Rams-Kassenfrau Heike Koßyk. Das Oberligateam freut sich sehr über diese Unterstützung.

Holpriger Ligastart der Rams

[14. Nov. 2010] Ganz verlernt scheinen sie es nicht zu haben, wenngleich der Ligastart ein wenig holprig war. Die Bilanz vom ersten Spieltag der Nusse Rams in der Rollstuhlbasketball-Oberliga: ein Sieg (66:30 gegen Langenhagen II) und eine 44:55-Niederlage gegen Rostock. Freude kam dagegen auf, als Astrid Kosiolek (stehend re.), Kreisvorsitzende des "Sozialverbands Deutschland", der Kassenwartin der Nusse Rams, Heike Koßyk, einen Spendenscheck über 1000 Euro überreichte (Foto rechts).

In der Auftaktpartie gegen den PSV Rostock verschliefen die Gastgeber die ersten beiden Viertel (9:16; 4:19) total. Es fehlte an der nötigen Abstimmung in der Defensive ebenso wie an der Konzentration im Abschluss. Besonnen und abgeklärt wurden die begangenen Fehler in der Halbzeitpause analysiert, was direkt nach dem Seitenwechsel Früchte trug. Die ersatzgeschwächten Widder standen defensiv besser und bäumten sich mit durchdachten Offensivaktionen gegen die drohende Niederlage auf. Am Ende war die aufgrund der ersten Spielhälfte verdiente 44:55-Niederlage jedoch nicht zu verhindern. Bester Punktesammler der Rams war Jan Wienk mit 17 Zählern. Die weiteren Punkte steuerten Arjen Teetzmann (14), Lasse Eickemeyer (9), Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer (je 2) hinzu.

In das zweite Spiel kamen die Rams viel schneller hinein und erspielten sich gegen allerdings auch naiv spielenden Langenhagener bereits zur Halbzeit eine klare 29:12-Führung. Die Überlegenheit der Nusser setzte sich auch im zweiten Spielabschnitt fort, obwohl sie schon früh in der Partie einen Gang zurückgeschaltet hatten. Allzu deutlich war die Überlegenheit der Hausherren. Die meisten Punkte sammelten die Centerspieler Teetzmann und Lasse Eickemeyer, die das Matchscoring mit jeweils 21 Punkten anführten. Die übrigen Punkte erzielten Wienk (12), Bernd Eickemeyer (6), Bollgehn (4) und Jens Hüttmann (2).

Bereits kommenden Sonnabend müssen die Nusser erneut Flagge zeigen. Beim aktuellen Tabellenführer und ehemaligen Zweitligakonkurrenten in Kiel gilt es mit zwei Siegen gegen die „Wheelers“ (15 Uhr) und gegen den SV Adelby (13 Uhr) die Weichen für den weiteren Saisonverlauf zu stellen. ANS/LEi

   

- I believe I can fly - Center Arjen Teetzmann mit einem Offensivfoul.

 

Rams-Juniorcenter Lasse Eickemeyer beim Korbleger.

 

 

   

Umringt von Gegnern, aber nicht wirklich bedrängt kommt Teetzmann zum Korbwurf.

 

"Neuling" Jens Hüttmann sammelte gegen Langenhagen erste Ligaerfahrung.

 

 

   

Gleich schlägt es ein - Eickemeyer trailt Eickemeyer jr. in die gegnerische Zone.

 

Astrid Kosiolek (re.) überreicht vor der zweiten Partie einen Spendenscheck an Heike Koßyk.

 

 

   

Jan Wienk findet immer wieder erfolgreich die Lücken in der Langenhagener Verteidigung.

 

... notfalls auch mal, um ein "Foul zu ziehen".

                 


Schwerer Saisonauftakt für Nusses Korbjäger

[11. Nov. 2010] Wenn Nusses rollende Korbjäger am Sonntag (11 Uhr) gegen die „Nordic Bulls“ aus Rostock und gegen die Zweite der RSG Langenhagen (15 Uhr) antreten, endet die mehr als 18-monatige Wettkampfpause der Rams. Die lauenburgischen Rollstuhlbasketballer fiebern einerseits dem Neustart in der Oberliga entgegen, fürchten andererseits auch einen Fehlstart in die Saison 2010/11.

Grund dafür ist der spielstarke Gegner im Auftaktspiel. Die „Nordic Bulls“ waren bereits in der abgelaufenen Spielzeit eine feste Größe in der Oberliga und profitierten im Sommer von der Auflösung des Lokalrivalen „Sitting Bulls“ auch noch personell. Schon in der Vorbereitungsphase trafen die Rams auf Rostock und unterlagen klar. Auch die Tatsache, dass der achtköpfige Rams-Kader krankheitsbedingt zusammengeschrumpft ist, macht die Aufgabe am Sonntag nicht leichter. Definitiv fehlen werden Inga Orlowski und Axel Müller. Vermutlich leichter wird die Aufgabe gegen die Hannoveraner in der dritten Partie des Tages. Langenhagens Reserve, die sich unmittelbar vor der Partie gegen Nusse gegen die schnellen Rostocker behaupten muss, wird sich allerdings „auch nicht einfach die Butter vom Brot nehmen lassen“, ist sich Nusses Spielertrainer Bernd Eickemeyer sicher. Das Rams-Café öffnet ab 10.30 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. ANS


Rollstuhlbasketball-Oberliga: Acht Rams starten in die neue Saison

Wir wollen Spaß haben

[02. Nov. 2010] Die Nervosität im Team steigt. Gerade die Neuen bei den Nusse Rams fiebern dem ersten Saisonspiel in der Rollstuhlbasketball-Oberliga entgegen. Für den ehemaligen Bundesligisten geht es nach jetzt 18-monatiger Pause gleich mit einem Heimspieltag los: Am 14. November reisen der PSV Rostock und die Reserve der RSG Langenhagen nach Nusse.

„Ausgemachtes Saisonziel ist es, Spaß zu haben“, berichtet Spielertrainer Bernd Eickemeyer vieldeutig. Er ist einer von sechs Akteuren der ehemaligen Bundesligamannschaft. Neben dem Coach wollen Arjen Teetzmann, Inga Orlowski, Nadine Bollgehn, Axel Müller und Jan Wienk den Neustart wagen. Diesen Ex-Rams ist eines gemein: Sie werden künftig weniger Zeit für ihren Sport verwenden können und wollen, da Privates ober Berufliches in den Vordergrund gerückt ist. Ergänzt werden diese Sechs durch Trainersohn Lasse Eickemeyer (17) und Jens Hüttmann (45), die beide vor gut zwei Jahren das Training aufnahmen.

Der Spielplan sieht für die Rollstuhlbasketballer des TSV Nusse gleich zwei Heimspieltage vor. Neben dem Novembertermin wird noch am 27. Februar in der Sporthalle Nusse um Punkte gekämpft. Zu beiden Terminen hoffen die TSV-Korbjäger wieder auf reges Publikumsinteresse. In alter Tradition wird das Rams-Café wieder „seine Pforten öffnen“ und die Partien mit Musik und Jingles untermalt werden. Der Eintritt für die Oberliga-Spiele ist indes frei. ANS


An der Förde munter mitgespielt 

[28.09.2010] „Meine Hände brennen“, jammert Jens Hüttmann. Der Breitenfelder überlegt sich jeden Handgriff, als er die Basketballrollstühle der Nusser Aktiven ins Auto verlädt. Zusammen mit Vivien Depping und Bernd Eickemeyer hat Hüttmann gerade das Ü 40-Turnier in Flensburg überstanden und nimmt gelassen die lästerlichen Kommentare der mitgereisten Nachwuchskorbjäger vom TSV entgegen. 

Dieses Einladungsturnier nutzten Hüttmann und Eickemeyer im Rahmen der Vorbereitung der Nusse Rams auf die kommende Spielzeit in der Rollstuhlbasketball-Oberliga. Turnierveranstalter war der Landes-Behindertensportverband, der zusammen mit „Radio4Handicap“ die Aktion „Der Norden macht mobil“ durchführt. „Wir möchten den Behindertensport im Land aus dem Dornröschenschlaf wecken“, beschreibt Landesfachwart und Rams-Spartenleiter Herbert Tietz (Nusse) das Ziel dieser Aktion.

Rein sportlich gesehen hatte das Turnier der über 40-Jährigen für Hüttmann und Eickemeyer einen überraschend positiven Verlauf: Im gemischten Team, in dem auch der ehemalige Rams-Spieler Andreas Rohde (Mölln) spielte, gewann das Rams-Duo alle drei Spiele. Nusses ehemalige Trainerin Sabine Hübner (Ratzeburg) dagegen hatte weniger Glück bei der Zusammenstellung der Mannschaften und konnte an diesem Tag ebenso wie TSV-Nachwuchstrainerin Vivien Depping nur einen Sieg verbuchen.

Um so stolzer war die Übungsleiterin dagegen auf  ihre beiden Kinder Fabienne und Corin, die sich im Dreierteam mit Malte Hüttmann gegen die deutlich älteren Nachwuchsspieler des ausrichtenden SV Adelby gut behaupteten. „Das hat wirklich Spass gemacht“, meint Fabienne, die gerne im nächsten Jahr wieder nach Flensburg zum Rollstuhlbasketball reisen möchte. ANS

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Schluss mit Rumpelkamme

[26.05.2010] Ein Ärgernis konnte beseitigt werden: Der Materialraum der Nusse Rams hat sein Rumpelkammer-Image verloren. Durch einige Umbauten wurde daraus ein kleiner Raum mit System, der den Trainingsbetrieb in der Sporthalle künftig deutlich erleichtern wird.

Möglich wurde das durch die tatkräftige Unterstützung von Bernd Thiede, dessen Tochter Josi seit jetzt drei Jahren zum Training der Junior-Rams kommt. Geboren wurde die Idee zum Entrümpeln und zum Umbau der Kammer am Rande des Tryout in Lübeck. Dort hatte nämlich der Vorsitzende seinen Materialraum ebenfalls neu eingerichtet und Bernd Thiede und Jens Hüttmann so in die Spur geschickt. Nach eingehender Besichtigung der Kammer in der Schlutuper Sporthalle beschlossen die beiden Handwerker sich auch in Nusse verdient zu machen. Danke dafür! ANS


Alles neu macht der Mai 

[21.04.2010] ... und dabei ist noch April! Aber was sind das für großartige Neuigkeiten: Die Nusse Rams steigen wieder in den Spielbetrieb ein. Im Herbst werden die Nusser in der Rollstuhlbasketball-Oberliga antreten. Das wurde vergangene Woche auf der Spartenversammlung in Siemers Gasthof beschlossen.

Das künftige Team besteht aus erfahrenen Spielern wie Inga Orlowski, Axel Müller, Jan Wienk und Arjen Teetzmann. Sie werden ergänzt von Jens Hüttmann und Lasse Eickemeyer, die sportlich gesehen "noch grün hinter den Ohren sind". Dazu kommen die beiden letztjährigen "Drachen" Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer, der wieder als Spielertrainer fungiert. Bollgehn und Eickemeyer unterstützten in der abgelaufenen Spielzeit die Dragon Wheelers aus Quakenbrück, konnten den direkten Abstieg des Zweitligisten jedoch nicht verhindern.

Ob eine Mannschaft mit diesem Personal tatsächlich in die Oberliga gehört, mag der Eine oder Andere diskutieren. Fakt ist, dass sich diese Spieler dazu entschlossen haben die Nusser Fahne weiter hoch zu halten. Denn ohne Spielbetrieb sei ein Verein nur die Hälfte wert, lautet die einhellige Meinung der Spartenleitung. Ausgemachtes Saisonziel ist es kein sportliches Ziel zu verfolgen, sondern Spaß zu haben. Wohin auch immer der sportliche Weg dieser Mannschaft führen mag, gerne möchten die Spieler diesen Weg zusammen mit den Basketball-Fans der Region gehen. ANS


ENDE


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