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Die Nusse Rams müssen einen weiteren schweren Schlag wegstecken: Nach dem Ausschluss aus der 2. Bundesliga zu Jahresbeginn steht der künftige Spielbetrieb in der Regionalliga auf wackeligen Beinen, da den Rams noch Spieler fehlen. Das wurde auf der jüngsten Spartenversammlung deutlich. Jetzt bleibt den Verantwortlichen eine letzte Frist von nur wenigen Tagen.
Die Nichtteilnahme am Spielbetrieb wäre nach dem Scheitern in der 2. Bundesliga eine weiterer Schlag ins Gesicht. „Ich hatte fest damit gerechnet, dass wir eine Mannschaft melden können“, äußerte sich Abteilungsleiter Herbert Tietz nach der Versammlung enttäuscht. Doch die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Die verbliebenen Spieler bringen zu viele Punkte auf das Feld. Trainer Bernd Eickemeyer hätte die große Auswahl auf der Centerposition, wo ihm die erfahrenen Arjen Teetzmann und Thomas Jedtberg (jeweils 4,5 Spielerpunkte), Neueinsteiger Jens Hüttmann (3,5) und als Nachwuchsspieler der 15-jährige Trainersohn Lasse (3,5) zur Verfügung stünden. Ergänzt würde dieses Quartett durch Jan Wienk (1,5) und Nadine Bollgehn, die als Frau in einem gemischten Team 0,0 Punkte hat.
Da das Teamlimit der addierten Spielerpunkte im Regionalbereich bei 14 Punkten, und nicht wie in den Bundesligen bei 14,5 Punkten liegt, waren sich Trainer und Abteilungsleiter schnell einig: Eine Meldung für die Saison 2009/2010 macht so keinen Sinn. „Wir wären immer auf Jan und Nadine angewiesen. Keiner der beiden dürfte krank werden, sich verletzen oder technische Probleme mit den Rollis bekommen. Das ist unrealistisch.“, erklärt Eickemeyer das komplizierte Zahlenspiel. Alle Bemühungen der vergangenen Wochen, weitere niedrigpunktige Spieler zum Wechsel nach Nusse zu bewegen, scheiterten bislang.
Dennoch gibt es noch Hoffnung. „Wir haben noch bis zum Monatsende Zeit, unseren Kader zu ergänzen“, sagt Tietz. Am 30. April um Mitternacht läuft jedoch diese letzte Frist ab. Sollte dann keine spielfähige Mannschaft zusammen gekommen sein, würde Plan B anlaufen: Das Seniorenteam der Rams tritt in der kommenden Spielzeit als Turniermannschaft auf. Eickemeyer unterstreicht dabei den Spaßfaktor und ergänzt: „Es soll schließlich keiner Rost ansetzen.“ Denn dass die Rams sich endgültig aus dem Ligabetrieb verabschieden, können sich die Verantwortlichen nicht vorstellen.
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