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Sportliches Fiasko im Saisonfinale

[28.02.2016] Die Nusse Rams waren am Sonntag zum letzten Mal Gastgeber in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga. Gegen den Tabellenzweiten Hannover United 2 und die Spielgemeinschaft Rostock/Stralsund hatte es das Tabellenschlusslicht in eigenen Händen, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen und den drohenden Abstieg in die Oberliga zu verhindern. Dazu allerdings mussten zwei Siege her. Doch diese Aufgabe erwies sich als zu schwer.

Das 24:70-Hinspieldebakel gegen die Niedersachsen noch in den Köpfen, starteten die Nusser nervös in ihr erstes Endspiel. Beflügelt von schnellen Korberfolgen und einer gut organisierten Defensive entwickelte sich gegen alle Erwartungen ein offenes und spannendes Spiel. Die immer noch von Ausfällen etlicher Leistungsträger gebeutelten Rams, konnten mit geschicktem Umschaltspiel die Defensive der Gäste ein ums andere Mal überlisten. Zur Halbzeit führte der Favorit aus Niedersachsen gerade mal mit einem Punkt (23:24).

Doch wie in den Vorwochen offenbarte sich in der zweiten Spielhälfte wieder deutlich die Schwäche der Lauenburgischen Korbjäger: Mangelnde Kondition führte zu einer eklatanten Abschlussschwäche. Im dritten und vierten Viertel bauten die Gäste von der Leine ihre Führung aus und verteidigten sie bis zur Schlusssirene erfolgreich. Die nicht unverdiente 48:57-Niederlage zeigte zwar manche Verbesserung im Nusser Spiel, brachte jedoch nicht die im Abstiegskampf so dringend benötigten Punkte ein. Für Nusse kämpften Arjen Teetzmann (17), Jan Wienk (13), Lasse Eickemeyer (10), Corin Depping (6), Hilke Theophile (2), Nadine Bollgehn, Magnus Gläser und Fabienne Depping auf dem Parkett.

Zwischenzeitlich konnte der direkte Tabellennachbar aus Adelby, einen 64:51-Sieg gegen United 2 verbuchen, was den sportlichen Abstieg der Nusser bereits vor der letzten Saisonpartie bedeutete. Dennoch motivierte Trainerin Nadiene Bollgehn ihre Mannschaft und appellierte an die Ehre: „Wir sind es unseren Fans und uns selbst schuldig, in diesem letzten Spiel noch einmal alles zu geben.“ So probierten die Rams gegen die SG Rostock/Stralsund verschiedene offensive Varianten aus. Doch die bekannten Schwächen der Nusser ermöglichten es den Mecklenburgern früh in der Partie für eine Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand bereits sieben Korbpunkte.

Dennoch stemmten die Rams sich gegen die drohende Niederlage und kamen mehrmals bis auf wenige Punkte heran. Nach dem zwischenzeitigen 45:45-Ausgleich fehlte es einerseits an der letzten Konsequenz im Abschluss, andererseits auch an Entlastung von der Auswechselbank. Infolgedessen zeigte die Anzeigetafel nach 40 Spielminuten das 61:73-Endergebnis an – was die ernüchternde zwölfte Saisonniederlage bedeutete. Hilke Theophile war mit 17 Korbpunkten Topscorerin dieses Spiels und krönte damit eine hervorragende erste Saison im Trikot der Rams. An der Seite der Lübecker Erzieherin kamen Arjen Teetzmann und Lasse Eickemeyer (je 14), Jan Wienk (9), Nadine Bollgehn (5), Corin Depping (2), Magnus Gläser und Fabienne Depping zum Einsatz.

Mit nur zwei Siegen aus 14 Partien bleiben die Nusse Rams Tabellenschlusslicht und sind so erster sportlicher Absteiger aus der Regionalliga Nord. Allerdings muss sich in den kommenden Monaten zeigen, welchen Vereinen für die kommende Spielzeit eine spielfähige Mannschaft in der dritthöchsten deutschen Spielklasse zur Verfügung steht. Gerüchten zufolge stehen zwei Konkurrenten vor der Auflösung, so dass die Nusser „am grünen Tisch“ vielleicht doch die Regionalliga halten können. Eine endgültige Entscheidung fällt auf dem Norddeutschen Staffeltag, der am 22. Mai in Buchholz stattfindet. (LEI/FSD)


Niederlage nach hartem Kampf

[06.02.2016] Am vorletzten Spieltag der SH-Cup-Saison investierten die Junior-Rams viel, standen am Ende gegen TuRa Meldorf jedoch mit leeren Händen da. In einer hart umkämpften Partie zogen die jungen Rollstuhlbasketballer aus Nusse am Ende bei der 17:19-Niederlage den Kürzeren.

„Das Ergebnis ist nicht so wichtig“, tröstete Rams-Coach Nadine Bollgehn ihre jungen Spieler nach dieser bitteren Erfahrung. Die Junior-Rams wagten trotz ihrer geringen Spielerfahrung eine kräfteraubende Vollfeldpresse gegen die erfahrenen aber konditionsschwachen Dithmarscher zu spielen. Und die taktischen Vorgaben setzten die lauenburgischen Korbjäger über weite Strecken der Partie auch sehr gut um. Besonders in den ersten beiden Spielabschnitten führte diese Maßnahme zu Ballverlusten des Gegners und zu einer Sechs-Punkte-Pausenführung der Nusser.

Allerdings litt die Präzision im Abschluss unter der hohen Belastung dieser Verteidigungsarbeit. Die cleveren Meldorfer nutzten diese jetzt deutlich schwindende Konzentration der jungen Widder aus und drehten die Partie im dritten Viertel zu ihren Gunsten. Trotz vehementem Kampf in den Schlussminuten konnten die Rams die erneute Führung nicht wieder erringen. Neben dem Trost motivierte Coach Bollgehn: „Wir haben daraus gelernt und werden uns beim Rückspiel in zwei Wochen die Butter nicht noch einmal vom Brot nehmen lassen.“ Für Nusse spielten Tamara Reimers (6), Fabienne Depping, Bernd Eickemeyer (je 4), Janine Gädicke (3), Maleen Damaschke, Lukas Karsten, und Nadine Bollgehn als Spielercoach. (ANS)


Große Spendenbereitschaft für den Nusser Rollstuhlbasketball

Am vergangenen Spieltag gab es sportlich wenig zu feiern, umso mehr konnten sich die Nusser über zwei große Spenden freuen. Zum einen gab es einen erneut enormen Spendenscheck im Wert von 1.500€ vom Sozialverband Deutschland, zum anderen eine Sachspende in Form einer neuen 24/14 Sekundenanlage. Der Spendenscheck des SoVD wurde überreicht von Astrid und Isabell Kosiolek und hilft laut Spielertrainerin Nadine Bollgehn beträchtlich um laufende Kosten zu decken. Ohne den SoVD wäre es um einiges schwieriger hier in Nusse attraktiven Rollstuhlsport anzubieten und zu zeigen, so Bollgehn sichtlich erfreut. Die neue Anlage, die auf dem Spielfeld anzeigt wieviel Zeit die Mannschaften für einen Angriff haben, stiftete ebenfalls ein langjähriger Partner und Förderer der Rams, Hinrich Petersen. Herr Petersen ist Inhaber der ASP GmbH aus Hamburg, welche handelsübliche PKW für Menschen mit einem Handicap umbaut und umrüstet. Die neue 24/14 Angriffsuhr war aufgrund einer Regeländerung notwendig geworden und hätte den Verein mehrere hunderte Euro gekostet. (LEI)

 Isabell und Astrid Kosiolek bei der Übergabe des Spendenschecks an Spartenleiterin Nadine Bollgehn

 

   

Hinrich Petersen zusammen mit Spartenleiterin Nadine Bollgehn

 


Misslungener erster Heimspieltag

[24.01.2016] Zum ersten Mal in der laufenden Saison begrüßten die Nusse Rams zwei angereiste Teams in der heimischen Nusser Halle. Zu Gast waren der Ligaprimus aus Hamburg, sowie die Emsland Rolli Baskets aus Meppen.

Die zweite Begegnung mit dem HSV II versprach bereits zu Beginn weniger Langeweile als in der Vorwoche. Mit einer engagierten Verteidigung schufen die Nusser ein Zusammentreffen auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnte keine der beiden Mannschaften, die in der Tabelle so weit auseinander stehen, das Spiel zu seinen Gunsten drehen. Mit dem 24:24 Halbzeitstand versprach auch die zweite Hälfte guten und spannenden Rollstuhlbasketball. Jedoch zeigten die Korbjäger von der Elbe erneut eklatante Schwächen im Abschluss. Wie bereits im Hinspiel legten die Hamburger noch einmal nach und ekämpften sich mit dem 64:42 Sieg weitere wichtige Punkte für den Aufstieg. Währenddessen verbleiben die Nusser weiter im Tabellenkeller. Bezeichnend für die Schwäche im Abschluss ist auch die Punkteverteilung auf der Nusser Seite. Bester Spieler war für Nusse erneut Arjen Teetzmann mit 16 Treffern. Außerdem spielten für Nusse Hilke Theophile(10), Corin Depping(8), Nadine Bollgehn und Bernd und Lasse Eickemeyer(2).


Lasse Eickemeyer im Duell mit dem Hamburger Karim Drews

 

Mit der Niederlage im ersten Spiel bekam der zweite Auftritt der Rams an diesem Tag noch einmal mehr Gewicht. Doch auch gegen die Emsländer sollte sich das Blatt an diesem Tag nicht mehr wenden. Gegen fahrerisch starke Emsländer, die von der Erfahrung mehrerer ehemaliger Bundesliga Spielern profitierten, gelang unter dem gegnerischen Korb zu wenig. Bereits nach wenigen Minuten des ersten Viertels mussten die Nusser einem Rückstand hinterherfahren. Nach zwei Vierteln lag Nusse bereits mit 13 Zählern zurück, woraus ein 27:14 Halbzeitstand resultierte. Die zweite Hälfte des Spiels offenbarte noch viele weitere Baustellen im Team der Nusse Rams, die ihrem Gegner schlichtweg nichts mehr entgegensetzen konnten. Das Schlussresultat einer desolaten und ersatzgeschwächten Nusser Mannschaft betrug 69:30.

 In dieser Situation gelingt es Magnus Gläser an Marco Schürmann vorbei zu kommen

Am 21. Februar geht es dann in den Endspurt der laufenden Regionalliga Saison. Zu Gast bei den Nusse Rams werden dann sowohl die BG Baskets Damen aus Hamburg, sowie der SV Adelby aus Flensburg sein.(LEI)


 

SH-Cup Spieltag in Nusse 

[23.01.2016] Am Samstag, den 23. Januar begrüßte die Jugendmannschaft der Nusse Rams zwei gegnerische Teams „zu Hause“ in der Nusser Sporthalle. Der SV Adelby aus Flensburg und die Kieler Wheeler, trafen trotz schlechter Wetterverhältnisse pünktlich ein und das erste Spiel konnte pünktlich angepfiffen werden.

Zuerst mussten sich die jungen Rams gegen die Flensburger beweisen, doch das Spiel startete schlecht. Im ersten Viertel des Spieles traf kein einziger Ball den gegnerischen Korb. Und so ging das Spiel auch weiter, trotz der Tatsache, dass die Junior Rams im zweite Viertel ordentlich aufholten. Adelby hatte sich bereits einen zu großen Vorsprung herausgespielt und konnte das Spiel dementsprechend hoch (15:44), für sich entscheiden. Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die jungen Widder eine Niederlage einstecken.

 

Lukas Karsten zeigte einige gute Aktionen 
unter dem gegnerischen  Korb

Das zweite Spiel gegen die Kieler Wheeler begann und verlief positiver. Schnell spielten sich die jungen Rams eine hohe Führung heraus. Doch den konnte Kiel zeitweise überholen und so gestaltete sich eine enge und spannende Schlussphase. Jedoch gelang es den Junior Rams dieses Spiel mit drei Punkten vor zu gewinnen (46:43).

Für die jungen Widder spielten Nadine Bollghen, Bernd Eickemeyer, Patrick und Janine Gädicke, Lukas Karstens, Corin und Fabienne Depping, Marlene Damaschke, Tamara Reimers und Nicole Siebert.

Das nächste Mal müssen die Junior Rams am 6.02.2016, zu Gast in Kiel, wieder aufs Spielfeld und treten dort erneut gegen die Kieler Wheeler und das erste Mal in dieser Saison gegen die Tura Meldorf an.(FSD) 


 

Gelungener Rückrundenstart

[17.01.2015] Am vergangenen Sonntag starteten die Rollstuhlbasketballer aus Nusse in die Rückrunde der aktuellen Regionalligasaison. In Hamburg begegnete man sowohl dem Tabellenführer, sowie dem Schlusslicht aus Flensburg.

Die Nusse Rams begannen ihr erstes Spiel gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV, den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer, sehr furios. Unbeeindruckt von der aktuellen Serie der Hamburger konnten die Rams früh den gegnerischen Korb attackieren und führten bereits nach wenigen Minuten mit 6:0. Doch schnell zeigten die Hanseaten, dass sie nicht grundlos an der Spitze der Tabelle stehen. Mit einer geschlossenen Verteidigung und konzentrierten Abschlüssen gelang es bald das Spiel zu Gunsten des HSV II zu drehen. Auf der anderen Seite gelang den Korbjägern aus dem beschaulichen Nusse so gut wie nichts mehr in der Offensive. Nadine Bollgehn, Trainerin der Rams, versuchte in der ersten Hälfte viele taktische Manöver um die Begegnung offen zu halten, jedoch konnten sich die Hamburger mit jeder Spielminute weiter absetzen. Zur Halbzeit erspielten sie sich eine klare 40:17 Führung. Im zweiten Durchgang begannen die Nusser erneut stark und konnten in kurzer Folge einige Körbe erzielen, aber die letzte Konsequenz fehlte. Bei der 65:27 Niederlage war der junge Center Lasse Eickemeyer mit 11 Punkten noch der Erfolgreichste. Des weiteren spielten Mariann Hohmuth(5), Arjen Teetzmann(4), Hilke Theophile(4), Fabienne und Corin Depping(2/1), Bernd Eickemeyer, Magnus Gläser und Nadine Bollgehn.

In der zweiten Begegnung des Tages trafen die Nusse Rams dann auf den Tabellenletzten, den SV Adelby aus Flensburg. Das Spiel des Letzten gegen den Vorletzten galt als Indikator, ob die Nusser in dieser Saison die Klasse halten können. Angespornt von Trainerin Bollgehn „Das ist das erste Endspiel dieser Saison und wir müssen es gewinnen!“ konnten die Rams mit einer geschlossenen Teamleistung eine komfortable 40:19 Führung bis zur Halbzeit herausspielen. Glänzen konnten in dieser Phase des Spiels vor allem die beiden ehemaligen Bundesligaspieler Marian Hohmuth und Arjen Teetzmann. Zusammen sorgten sie in der ersten Hälfte für fast 30 Punkte. Mit dieser bequemen Führung im Rücken wechselten die Korbjäger aus Nusse in der zweiten Halbzeit einige Reservisten ein, um die Belastung für die kommenden Wochen so gering wie möglich zu halten. Obwohl die Flensburger noch einmal alles daran setzten den Rückstand zu verkürzen, konnten die Rams eine ungefährdete 64:39 Führung nach Hause fahren. Für Nusse trafen Arjen Teetzmann(20), Mariann Hohmuth und Lasse Eickemeyer(jeweils 19). Des weiteren mit jeweils zwei Treffern Corin Depping, Hilke Theophile und Nadine Bollgehn.

Kommendes Wochenende beginnt die Rückrunde dann auch in der heimischen Nusser Halle. Am Sonntag treffen die Rams im ersten Spiel, um 11 Uhr, erneut auf die zweite Mannschaft des HSV und im Anschluss, um 15 Uhr, auf die Emsland Rolli Baskets.

Aber auch am Samstag kann man in Nusse Rollstuhlbasketball bestaunen. Die Jugendmannschaft der Rams misst sich im SH-Cup mit anderen Norddeutschen Mannschaften.(LEI)


Versöhnlicher Ausklang der ersten Saisonhälfte

[21.11.2015] Erster Saisonerfolg der Nusse Rams in Rostock! Die Widder spielten gegen den Gastgeber, die Spielgemeinschaft aus Rostock und Stralsund und traten das Rückspiel gegen den Tabellenersten aus Oldenburg an.

Das erneut nur mit sieben Spielern angereiste Nusser Team versuchte gleich zu Beginn einiges aus den vergangenen Wochen wieder gut zu machen. Gegen die neu gegründete Spielgemeinschaft Rostock-Stralsund agierte man vor allem in der gegnerischen Hälfte schnell und konzentriert. Das führte schnell zu Punkten für die Widder, die somit auch das erste Viertel für sich entscheiden konnten. Im weiteren Verlauf des Spiels wurden jedoch erneut eklatante Schwächen im Spiel der Nusser augenscheinlich. So gelang es im zweiten Spielabschnitt nur noch selten einen Angriff abzuschließen und auf der anderen Seite den Gegner davon abzuhalten weitere Körbe zu erzielen. Dabei tat sich mit Michael Bischoff ein Gegenspieler besonders hervor, der im gesamten Spiel über 30 Punkte gegen die Nusser erzielen konnte. Diese Faktoren zusammengenommen führten dann auch zu gerechtfertigten 41:58 Niederlage. Die 41 Punkte der Nusser erzielten Lasse Eickemeyer (15), Arjen Teetzmann (10), Hilke Theophile (8), Nadine Bollgehn (4), Bernd Eickemeyer (2), Magnus Gläser (2) und Fabienne Depping.

Nach nun bereits fünf sieglosen Spielen in Folge starteten die Rams nicht gerade hoffnungsvoll in das zweite Spiel des Tages gegen den Tabellenführer aus Oldenburg. Der vermeintliche „Underdog“ von der Elbe sollte aber zeigen, dass man immer mit ihm rechnen muss. Schnell wurden durch konsequente Leistungen in der eigenen Abwehr und konzentrierte Abschlüsse eine zehn Punkte Führung herausgespielt. Diese Führung sollte jedoch noch einmal wackeln. Im vorletzten Viertel kamen die Oldenburger wieder auf vier Punkte heran. In dieser heißen Phase zeigte das Team aber seinen Siegeswillen. Durch enorm wichtige Punkte von Magnus Gläser konnten die Nusser bis zum Ende einen 9-Punkte Vorsprung verteidigen und mit diesem 50:41 Sieg die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Somit stehen die Nusser zwar immer noch im Tabellenkeller, aber die Leistungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass man dieses Team noch nicht abschreiben darf. Mit Magnus Gläser (4) zusammen spielten Arjen Teetzmann (16), Lasse Eickemeyer (15), Hilke Theophile (10), Nadine Bollgehn (5), Bernd Eickemeyer und Fabienne Depping.

Nun ist erst mal Weihnachtspause für die Widder. Der nächste Spieltag wird in Hamburg stattfinden, wo Nusse erstmals in dieser Saison auf die zweite Mannschaft des HSV und den SV Adelby, aus Flensburg, treffen wird.(LEI,FSD)


Die Formkurve zeigt nach oben

[15.11.2015] Der zweite Spieltag der Nusse Rams konnte mit zwei echten Überraschungen aufwarten. Vergangenen Sonntag trafen die Widder von der Elbe, im weit entfernten Emsland, zuerst auf die BG Baskets Damen Hamburg und anschließend auf die Emsland Rolli Baskets.

In der vorigen Saison hatte man gegen die „Hamburger Damen“ weder im Hin- noch im Rückspiel Punkte holen können. Somit war die Erwartungshaltung der sieben angereisten Nusser entsprechend hoch. Doch zur allgemeinen Überraschung gestaltete sich ein von Anfang bis Ende offenes Spiel, bei dem beide Mannschaften zu keinem Zeitpunkt die Oberhand gewinnen konnte. Da die Hamburgerinnen nur selten unter den Korb der Widder kamen, mussten sie sich auf ihre wurfstarken Spielerinnen Gesche Schünemann und Annika Zeyen verlassen. Diese beiden steuerten jedoch auch 42 Punkte zum Hamburger Punktekonto bei. Zur Halbzeit konnten die Damen sich dadurch auch auf acht Punkte absetzen, was zu einem 24:32 Halbzeitstand führte. Der Wert der Partie zeigte sich auch in der hohen Foulbelastung auf Nusser Seite. Motiviert durch Trainerin Bollgehn, kämpfte sich das Team im dritten Viertel noch einmal auf zwei Punkte heran. Trotz des hohen Einsatzes der Nusser sollte es am Ende nicht mehr für den dringend benötigten ersten Saisonsieg reichen und das Spiel endete 55:60. Für Nusse trafen Hilke Theophile (19), Lasse Eickemeyer (17), Jan Wienk (11), Corin Depping (4), Nadine Bollgehn (4), Magnus Gläser und Fabienne Depping.

Im darauf folgenden Spiel gegen die Emsland Rolli Baskets zeigte sich auf Nusser Seite ein enormer Zusammenhalt sowie ein unbändiger Siegeswille. Absolut unbeeindruckt vom Vorjahresabsteiger aus der 2. Bundesliga begannen die Nusse Rams sehr konzentriert und konnten früh in Führung gehen. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, dass beiden Teams alles abverlangte. Doch die neue taktische Ausrichtung schien richtig, denn die Widder gingen mit einer 29:24-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit zeigte der ehemalige Bundesligist hingegen, dass auch in Meppen ordentlicher Basketball gespielt wird und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Auch die bisherige Saisonbestleistung von Center Lasse Eickemeyer (27 Punkte) konnte letztendlich die 45:52-Niederlage nicht mehr verhindern.

Trainerin Nadine Bollgehn war dennoch vollen Lobes für ihr Team „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch dieses Jahr nicht der Punktelieferant sind, sondern uns wehren können!“ Kommende Woche sollen in Rostock dann endlich die ersten Punkte geholt werden. Um 11 Uhr gegen die Spielgemeinschaft aus Rostock/Stralsund und danach um 13 Uhr gegen Oldenburg.(LEI,FSD)


Bitterer Saisonauftakt

[08.11.2015] Am vergangenen Sonntag im Niedersächsischen Oldenburg spielten die Nusse Rams zwei schweißtreibende Partien gegen den Gastgeber und das ebenfalls angereiste Team, „Hannover United 2“.

Im ersten Spiel legten die Rams gut los, alle drei Korberfolge konnten die Gäste aus Nusse für sich verbuchen und somit endete das erste Viertel mit einer vier Punkte Führung für die Nusser. Im zweiten und dritten Viertel konnten die Hausherren aus Oldenburg das Spiel wieder an sich reißen, was der Trainerin der Nusser gar nicht gefiel. Sie äußerte sich enttäuscht über das schlechte Zusammenspiel der Widder „Stellt Blöcke und helft euch gegenseitig!“. Die deutlichen Worte zum Ende des dritten Viertels zeigten ihre Wirkung. Im vierten und letzten Viertel konnten die Rams den zuvor bekommenden Rüffel gut umsetzen, verloren das Spiel dennoch leider knapp mit 61:57. Jung-Center Corin Depping konnte als Topscorer mit 19 Punkten glänzenund auch Jan Wienk glänzte mit einer herrausragenden Quote(13 Punkte). Die weiteren Punkte erzielten Lasse Eickemeyer (14), Hilke Theophile (11),Nadine Bollgehn, Magnus Gläser und Fabienne Depping.

Im zweiten Spiel trafen die Widder dann auf die Reserve von Hannover United. Wobei sich bereits zu Beginn ein Klassenunterschied abzeichnete. Aufgrund der offensiven Verteidigung der Hannoveraner musste sich jeder Meter mühsam „erfahren“ werden. Trotz einiger leichtsinniger Ballverluste unter dem gegnerischen Korb konnten die United Spieler bis ur Halbzeit eine ungefährdete 31:10 Führung herausspielen. Die nur mit sieben Spielern angereisten Nusser konnten diesem fahrerisch sehr anstrengendem Spiel auch in der zweiten Hälfte nichts mehr entgegensetzen. Somit war die zum Ende auch etwas zu hohe 70:24 Niederlage keine Überraschung. Die meisten Korbpunkte erzielte in diesem Spiel eine Rückkehrerin. Die ehemalige Lübeckerin Hilke Theophile half den Nussern mit 8 Punkten. Für die Nusser spielten außerdem Jan Wienk (6), Lasse Eickemeyer (4), Nadine Bollgehn (2), Corin und Fabienne Depping (jeweils 2) sowie Magnus Gläser.

Trotz der beiden Niederlagen war Nadine Bollgehn stolz auf ihre Mannschaft: „Wir haben uns gut geschlagen, und haben vor allem im ersten Spiel gute Grundlagen für die Rückpartie gelegt!“ Nun geht es wieder in die Vorbereitung, denn bereits am kommenden Sonntag geht es im Emsland um den ersten Sieg der Saison.(LEI,FSD)


erLebensCampus Süd - Gemeinsam leben, lernen, heilen, lachen, spielen, wohnen!

[05.09.2015] Unter diesem Motto lud die Sana Klinik Lübeck am 5. September von elf bis 16 Uhr verschiedene Vereine und Firmen ein, aber vor allem auch große und kleine Interessierte. Mit einem breit gefächerten Angebot, bestehend aus Vorträgen, Vorführungen und einigen Mitmach-Aktionen, präsentierte sich die Klinik auf ihrem diesjährigen Sommerfest.

Teil des Programms waren auch die Nusse Rams. Mit zwei kleineren Vorführungen im Rahmen eines „3 gg. 3“ – Spiels präsentierten die Korbjäger aus Nusse was Rollstuhlbasketball auszeichnet. Zudem zeigten die Vorjahres-Dritten der Regionalliga Nord anschaulich, inwieweit Mobilität, Integration und vor allem Teamgeist eine Rolle spielen. Sowohl für Menschen mit einer Behinderung, als auch für Menschen ohne. So traute sich mit einiger Zeit, auch der ein oder andere begeisterte Zuschauer, seinen Platz an der Seite mit einem Sportler im Sportrollstuhl zu tauschen. Sogar Dr. med. Jörg Metzner, seines Zeichens Facharzt für Chirugie und Notfallmedizin, ließ sich überreden in einem der Rollstühle Platz zu nehmen und ein paar Minuten mitzuspielen.

Letztendlich konnten alle Beteiligten zufrieden auf diesen Tag zurückblicken. Trainerin der Rams Nadine Bollgehn war genauso zufrieden wie die Klinikleitung, so dass man sogar zusätzlich die Sana Klinik Lübeck als Sponsor gewinnen konnte. Dieses großzügige Sposoring ermöglicht es den Rams, auch in der kommenden Spielzeit wieder ganz oben mitzuspielen. (LEI,FSD)


Fun-Turnier in Nusse gerät zur Hitzeschlacht

Nusse 1 glänzt durch engagierte Abwehrarbeit. Hilke Theophile, Lasse Eickemeyer, Magnus Gläser (v. li.) und Janine Gädicke (nicht im Bild) gewinnen die Turnierpremiere. Auf den Fotos 2 und 3 sind Bürgermeister Lars Wunsch (gelbe 4) und Journalist Andreas Anders (mit Piratentuch) in Aktion. Fotos: ANS

[05.07.2015] Gänzlich freiwillig vergossen sechs Mannschaften ihren Schweiß beim 3-gegen-3-Rollstuhlbasketballturnier in Nusse. Am wohl heißesten Wochenende des Jahres waren auch zwei „Prominente“ mit von der Partie: Nusses Bürgermeister Lars Wunsch und „herzogtum-direkt.de“-Chef Andreas Anders hatte das Rollstuhlbasketball-Fieber nun endgültig gepackt.

 

In den Wochen vor dem Turnier, das in einem dem Streetball ähnlichem Modus ausgespielt wurde, hatten sich die beiden prominenten Teilnehmer bereits im Training der Rams mit dem Rollstuhlbasketball-Virus infiziert. Fast unisono stellten der Bürgermeister und der Online-Journalist fest, dass diese Sportart zwar anstrengend und anspruchsvoll, aber auch leicht erlernbar sei und zudem einen extrem hohen Spaßfaktor hat. Und um Spaß ging es in erster Linie bei diesem Turnier, das die Nusse Rams erstmalig ausrichteten.

Bei mehr als 30 Grad im Schatten lieferten sich zwei Mannschaften der RSG Langenhagen, des MTV Braunschweigs, der BG Hamburg West und zwei Teams aus Nusse packende Duelle. Als „schlechte Gastgeber“ betitelte Turnierorganisator Bernd Eickemeyer nach achtstündiger Hitzeschlacht dann seine Nusser im Rahmen der Siegerehrung. Zum einen setzte sich das Quartett, bestehend aus Hilke Theophile, Janine Gädicke, Magnus Gläser und Lasse Eickemeyer im Finalspiel überraschend klar mit 7:4 gegen Braunschweig durch. Zum anderen bestätigte Andreas Rohde seine Stärke von der Freiwurflinie und siegte im Freiwurfschießen. Der Rams-Kapitän gewann so einen Hochdruck-Kompressor, den Turniersponsor Wellspekt stiftete. Übungsleiterin Vivien Saling-Depping durfte sich über eine Transporttasche für Rollstuhl-Antriebsräder freuen, die vom zweiten Sponsor, der Firma Ottobock, überreicht wurde.

Vor Turnierstart waren die Mannschaften in die Vorrundengruppen gelost worden. In diesem Rahmen mussten Bürgermeister Wunsch und Onlineredakteur Anders im Losverfahren „ihre“ Mannschaft ziehen. So ergab es sich, dass Nusses erste Mann für Langenhagen 1 auf Korbjagd ging und der Journalist Nusses Zweite verstärkte. Am Ende landete Wunsch mit seiner Mannschaft auf Rang drei. Das Bürgermeister-Team aus Niedersachsen hatte im kleinen Finale den „Promi-Kollegen“ Anders knapp 8:7 besiegt. An der Seite von Nicole Sieber, Rams-Kapitän Andreas Rohde, Vivien Saling-Depping und Tochter Fabienne machte auch der Poggenseer bis zum letzten Spiel eine gute Figur. Rang fünf belegte Langenhagen 2 vor der BG Hamburg West. (ANS)


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